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Mad As Hell Production ...

Ingo Bischof,
Reconstructed

INTERPRET:
Bischof, Ingo

TITEL:
Reconstructed

TONTRÄGER:
CD

LABEL:
Mad As Hell Productions

GENRE:
Pop/Rock


ZUSAMMENFASSUNG:
Mit Reconstruced veröffentlicht der ehemalige Kraan / Guru Guru - Keyboarder Ingo Bischof endlich sein lang erwartetes Solo-Debüt. Neben dem Sound-Designer, Produzenten und Multi-Instrumentalisten Hüseyin Köroglu kann er dabei auf eine hochkarätige Ansammlung von Gästen wie Helmut Hattler, Frank Diez, Torsten De Winkel und Thomas Heidepriem zurückgreifen.

Reconstructed bietet grovige Musik zum Fingerschnippen und Fußwippen im besten Sinne:

Funk trifft hier auf BigBand-Jazz, gewürzt mit einem gehörigen Schuss Highspeed-Shuffle und Scratching-Passagen.


TITELAUFLISTUNG:
1. Mr. Lewis
2. Cal Catz
3. Gritty Kitty
4. Memories
5. Port New
6. Finkenbach
7. No Time
8. Hidden Rhytmns
9. Leaves
10. Damaskus
11. Slowly
12. It's Over When It's Over

Preis pro Stück   (Art.-Nr. in-0195003-113) EUR 20,99 ohne MwSt: € 17.64 / $ 16.48
 


Alex Conti,
Shetar

INTERPRET:
Conti, Alex

TITEL:
Shetar

TONTRÄGER:
CD

LABEL:
Mad As Hell Productions

GENRE:
Pop/Rock


ZUSAMMENFASSUNG:
Alex Conti, das Rockgitarren-Alpha-Tier aus Berlin hat doch alles gesehen. Auch alles gespielt. Doch etwas nagte an Alex. "Back to the roots" wollte er - die reine Gitarrenlehre ohne 16 Fußpedale wieder entdecken: "Nur mit meiner Gibson Les Paul, alter Fender Telecaster und meinem historischen Super Reverb". Gleichzeitig war dem routinierten Conti aber auch danach, mal ein ganz neues Wagnis anzugehen. Für Conti waren Ladies nun die Rettung. Nicht etwa Groupies Backstage, sondern seine Heldinnen der Pop- und Rockmusik. Er huldigt seinen Damen (gleich 3 Mal Madonna!), in dem er deren Melodien sensibel angeht.

Hätte die EU-Geschmackspolizei einem Alex Conti einen Madonna schen Abba-Riff zugestanden? Kaum. Was hier aber zwischen Philly-Sound, hartem Rockgroove und sauberem Les-Paul-Ton geliefert wird, macht an. Nothing Compares 2 U von Prince bzw. Sinead O´Connor ist da schon eher politisch korrekt. Doch ob der Papst-Jägerin nicht "die spanische Akustikgitarre meiner Frau mit den Nylonseiten" schlicht "zu schön" wäre? Chain Reaction ist purer Soul der lockersten Motown-Art, gleichzeitig 100% Conti pur. Oder Black Velvet von Alannah Myles - wie Conti sich von zartestem Streicheln bis zu ekstatischem Strangulieren an den Saiten empor schaukelt und mit Twin-Harmonies à la Wishbone Ash zaubert: 1 A!- Finale: Alex der Sanges-Frauen-Versteher besinnt sich auf Ella Fitzgerald, Janis Siegel und seine Berliner Kollegin Nina Hagen. Was die drei gemeinsam haben? Swing, Pfeffer und Bei mir bist du schön. Alex gab dem jiddischen Standard jenen Klezmer-Touch ein, den es ursprünglich besaß. So gut, daß Hugo Egon Balder und Uli Salm unbedingt mittun wollten - und durften. Was hätte danach noch kommen können? (Außer der Repeat-Taste natürlich )


TITELAUFLISTUNG:
1. You Might Need Somebody
2. Black Velvet
3. Nothing Compares U 2
4. Vogue
5. Street Life
6. From A Distance
7. Hung Up
8. Chain Reaction
9. Open Your Heart
10. Bei Mir Bist Du Schön

Preis pro Stück   (Art.-Nr. in-0195004-113) EUR 20,99 ohne MwSt: € 17.64 / $ 16.48
 


Alex Conti & Frank Diez,
Berlin Blues

INTERPRET:
Conti, Alex & Diez, Frank

TITEL:
Berlin Blues

TONTRÄGER:
CD

LABEL:
Mad As Hell Productions

GENRE:
Black/Soul/Blues/R&B/Gospel


ZUSAMMENFASSUNG:
Berlin: in den Zwanzigern und Anfang der Dreißiger europäisches Zentrum der (Sub)Kulturen. Zentraler Ort der 68er-Bewegung, der Häuserkampf-Szene der Siebziger und Achtziger und Geburtsstadt von zwei der wichtigsten deutschen Rock-Gitarristen: Alex Conti und Frank Diez.

Die musikalische Entwicklung von Alex und Frank ist untrennbar mit Berlin verbunden.

Hier lauschten sie John Mayall. Hier spielten sie mit Steamhammer, hier bewunderten sie Hendrix live on stage. Als sich die beiden entschlossen haben, endlich ein gemeinsames Projekt zu starten, lag der Berlin-Bezug auf der Hand. Darum Berlin Blues.

Zu hören gibt es tolle Versionen von "Junior s Wailing" (Steamhammer), "Who Knows" (Jimi Hendrix), "I m Not Talking" (Mose Allison), "Death Of J.B. Lenoir" (John Mayall) und vielen anderen Perlen des Blues und Rock.


TITELAUFLISTUNG:
1. Top Of The Hill
2. I Ain't Got You
3. Down, Down, And Down
4. Black Espandrillos
5. Death Of J.B. Lenoir
6. Berlin Blues
7. Til Your Lovin Makes Me Blue
8. Who Knows
9. I'm Not Talking
10. Junior's Wailing
11. Ju Ju Man
12. Ain't Nothing But Fine

Preis pro Stück   (Art.-Nr. in-0195002-113) EUR 20,99 ohne MwSt: € 17.64 / $ 16.48
 


Lake,
The Blast Of Silence

INTERPRET:
Lake

TITEL:
The Blast Of Silence

TONTRÄGER:
CD

LABEL:
Mad As Hell Productions

GENRE:
Pop/Rock


ZUSAMMENFASSUNG:
Im Sundance-Studio von Bremen fühlten sich die "Laker" Alex Conti (Gitarre und Gesang) und Bexi Becker (Bass und Gesang) schon seit längerem zu Hause, da sie hier bereits mit der Hamburg Blues Band diverse Aufnahmen gemacht hatten. Hierhin kehrten sie nun zurück, um in wenigen Tagen das Comeback-Album der wieder ins Leben gerufenen Band Lake einzuspielen.

Die Grundtakes - der anglophile Coole sagt auch "Backing Tracks" - wurden recht schnell von Alex, Bexi, Drummer Mickie Stickdorn und ihrem Keyboarder Adrian Askew eingespielt. Dadurch war ein temperamentvolles Ensemble-Feeling gesichert. Ur-Laker Conti hatte dieses Gefühl einer locker kommunizierenden Studio-Band von den Sessions für die 1976er Lake-LP in bester Erinnerung. Auch bei den versiertesten Profis ist es sicherlich keine Einbildung, wenn die Anwesenheit der Kollegen noch mehr an Einfühlungsvermögen herauskitzelt, als wenn man sich die Restband einsam irgendwo im Headset "dazudenken" muss!

Ein Eindruck, den Tonkutscher Volker nur bestätigen kann: Die Studiosituation war sehr entspannt. Und vom Sound her war ich mit den Jungs sehr schnell auf einen Nenner gekommen. Es entwickelte sich auch letztlich keinerlei Stress, alles lief sehr professionell. Zu keiner Zeit gab es Hektik, obwohl der Zeitrahmen doch einigermaßen knapp war. - Mickie Stickdorns geflügeltes Wort von den nur zwölf wunderbaren Tagen ist also offensichtlich kein Promo-Gag.

Als die Begleitung der Nummern stand, bestand Adrian Askews Aufgabe darin, im Nachhinein seine Orgelspuren mit der Original Hammond-B3-Orgel des Sundance Studios nach zu synchronisieren, unter Verwendung eines rotierenden Leslie-Lautsprecher-Kabinetts. Was für den Laien zunächst wie Rockerlatein wirken muss - durch das Drehen der Speaker entsteht erst Adrians wabernder, so schön dreckiger Orgelsound, den die Fans so lieben und der den Lake-Laden nie steril wirken lässt. Und wenn Engineer Volker den Eindruck hatte, dass der gute Adrian von Alex beim Aufnehmen der Orgeltakes ziemlich hart 'rangenommen worden" ist, so rechtfertigt das so mit Schweiß und Fluchen erlangte Askew-Sound-Spektrum sicherlich den etwas mehr als sanften Leistungs-Druck.

Spürbarer Druck kam auch vom Power-Trio Conti-Becker-Stickmick - wenn die drei bei den Backing Tracks keinen Spaß hatten, dann können sie sich verdammt gut verstellen, das hört man auf jeder Nummer zwischen dem Anfangs-Groove von "Let´s Go To China" bis zu den letzten Tönen von "Say You Will". Alle ihre Einspielungen, samt der Grundtracks von Mr. Askew, kamen live in die Kiste und liefen selbstverständlich ohne Sequencer!

Mike Starrs alias "Angel Montgomery" kam dann für nur drei Tage aus England eingeflogen, um den Lead-Gesang auf die Tapes zu singen. Wer Starrs von diversen Alben mit Colosseum II und mit den Hamburger Referenz-Rockern Lucifers Friend in Erinnerung hat, darf gerne vergleichen - seine Power kann mit der seiner Seventies-Scheiben gut mithalten, an Subtilität und Phrasierungs-Spektrum hat er noch gewonnen. Der Lead-Gesang für Gregg Allmans "It´s Not My Cross To Bear" stammt übrigens von Original-Laker Alex Conti, und er macht eine gute Figur. Vor allem singt er mit jener von Starrs vorgegebenen Klarheit - und erhält so das Kontinuum des Gesamtalbums.

Die Chöre wurden dann recht aufwendig als Sahnehäubchen auf die bereits ganz eigenen Charakter ausstrahlenden Tracks gebracht. Bis zu 40 Spuren wurden dabei jeweils verwendet, mehr brauchten selbst Queen nur für ihre bombastischste Rhapsodie - und die vielen wenn auch noch so sauber eingesungenen Lake-Stimmen sind natürlich hinterher synchronisiert worden. Das Ohr des Fans am heimischen Hifi verzeiht nichts und möchte - ganz unterbewusst, aber durchgängig - mit der "Warts and all"-Philosophie eines Live-Gigs nichts mehr zu tun haben. Dass bei den Chören neben den Standardmarken Shure und AKG mit wertvollen Neumann-Mikrofonen gearbeitet wurden - die seit den 30er Jahren quasi baugleich sind und die etwa von den Hollies in aller Welt im Original gesucht werden - spricht aber für das Traditions-Bewusstsein der Rockband Lake.

Bleibt dem Studio-Crack noch zu berichten, dass mit Pro-Tools gearbeitet wurde und einem 64-Kanal-"Jüngling"-Mischpult, vielleicht eine kleine Anspielung auf das Durchschnittsalter der Band.

Das letzte Wort hat Sound-Engineer Volker: Wie gesagt - alles Profis! Uli Twelker


TITELAUFLISTUNG:
1. Let's Go To China
2. Here We Go Again
3. The Sun Will Shine
4. Night On the Town
5. Dancin' With Steve
6. Loving You
7. Driving With Your Eyes Closed
8. You Know How I Feel
9. Josie
10. It's Not My Cross To Bear
11. Say You Will

Preis pro Stück   (Art.-Nr. in-0195001-113) EUR 20,99 ohne MwSt: € 17.64 / $ 16.48