Sub 320 XXL, Subwoofer   in Hobby Hifi 3/2013

 
technische Daten:
- Impedanz: 4 Ohm
- Kennschalldruck (2,83V/1m): 85 dB
- Maße (HxBxT): 800 x 400 x 560 mm
- Frequenzbereich (-8dB): 17 - Hz
- Trennfrequenz(en): Hz
- Prinzip: Passivmembran

Sub 320 XXL enthält einen Tieftöners Mivoc XAW320HC und die dazu passende Passivmembran XAW320PR. Beide bieten die Möglichkeit unter ihrer Staubschutzkappe zusätzliche Gewichte anzubringen, so dass die bewegte Masse zunimmt und damit die Resonanzfrequenz beider Membranen mit der Wurzel des bewegten Gewichtes abnimmt. Somit lässt sich ein Subwoofer bauen, der deutlich unter 20 Hz wieder geben kann.

Um die tiefen Frequenzen auch spielen zu können, wird ein Subwoofermodul benötigt, das ebenso Frequenzen unter 30 Hz; besser noch unter 20 Hz wieder geben kann. Hier fiel die Wahl auf Detonation Subwoofermodul DT 300, das einen einstellbaren Tiefgang hat und auf Wunsch nach Tests von Zeitschrift Hobby Hifi ab einer Grenzfrequenz von 12,5 Hz (-3 dB) überträgt.

Ganz nebenbei ist Detonation DT 300 so aufgebaut, dass es nur eine geringe Verlustleistung hat. Dies wird durch Class D-Technik ermöglicht. Detonation DT-300 hat auch eine moderne Standby-Elektronik, die dafür sorgt, dass das Modul - falls es keine Musik spielt - nur 0,3 Watt benötigt.

Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest

... "Der Bass wurde an den Vorverstärkerausgang für die Hauptlautsprecher angeschlossen und die Trennfrequenz auf Minimum gestellt - das passte. Heimkino ist gefundenes Fressen für den Sub 320 XXL: Die Soundtracks effektgeladener Actionfilme bieten reihenweise extremsten Tiefbass bis unter 20 Hertz. Und den haut der Subwoofer knochentrocken und glasklar raus. Der Start von Apollo 13 bekommt mit diesem Bass gefährliches Suchtpotenzial. Wenn man es zu toll treibt, hisst die Detonation-Endstufe allerdings die weiße Fahne: Es macht "klick" und Stille kehrt ein. Glücklicherweise ist es nur die Schutzschaltung, die anspricht. Aus und wieder Einschalten hilft dann allerdings nur begrenzt: Man muss auch die Lautstärke reduzieren. Oder zehn Minuten Kaffeepause machen und den Endstufentransistoren eine Verschnaufpause gönnen. Im HiFi-Betrieb sind derlei Limitierungen nicht zu befürchten: Selbst großorchestrale Darbietungen mit Pauken und Kontrabässen hält die Detonation DT-300 durch. Die Energiedichte im Tiefstfrequenzbereich ist hier einfach erheblich geringer. Die Harwood-Studio 13RB gab einen vorzüglichen Spielpartner ab. Wieder stand die Trennfrequenz auf Minimum. Einige Experimente mit der stufenlosen Phaseneinstellung später war eine vorzügliche Ankopplung gefunden. Den fünfsaitigen Kontrabass von Renaud Garcia-Fons (Oriental Bass) spielte dieses Gespann großartig. Wunderbar nachvollziehbar huschte der Bogen über die Saiten. Feinste Details präsentierten die Lautsprecher ausgesprochen entspannt, filigrane Strukturen offenbarten sie mit größter Selbstverständlichkeit. Ein Feuerwerk der Impulsivität bis in die allertiefsten Lagen erlebten wir mit der O-Zone Percussion Group. Die hier wirklich mit "schmackes" geschlagene große Trommel in kompromissloser Authentizität im eigenen Wohnzimmer zu erleben ist schon eine tolle Sache. Die auf der Manger'schen Hörtest-CD zu findende Aufnahme offenbart besonders ohrenfällig auch einen hocherfreulichen Zusatznutzen sehr guter Subwoofer: Die Räumlichkeit tritt geradezu in eine neue Dimension ein. Das umfangreiche Instrumentarium der Schlagzeuggruppe zieht in einen größeren Raum um, die Instrumente stehen differenzierter neben- und hintereinander, die Vorstellung atmet viel mehr Luft und Freiheit. Das ist natürlich ein psychoakustischer Effekt: Die dem Räumlichkeitserlebnis dienenden Informationen in der Musik sind mit und ohne Subwoofer selbstverständlich identisch. Aber der Prozessor hinter der Stirn braucht sich mit Subwoofer nicht mehr um die Rekonstruktion von Tiefbass aus den verfügbaren Oberwellen zu kümmern (Residualton; s. z.B. Wikipedia) und kann einen größeren Teil seiner Rechenleistung dem Erleben von Räumlichkeit widmen."

Fazit in der Zeitschrift Hobby HiFi

"Der Sub 320 XXL liefert grandiosen Tiefstbass, vorbildlich klar und präzise, trocken und druckvoll. Nicht übersehen darf man, dass ein einzelner 30-Zentimeter-Bass für Frequenzen unter 20 Hertz ganz schön zu ackern hat - auch wenn er angesichts von elf Millimetern Linearhub aus dem Vollen schöpft. Mit anderen Worten: Um Heimkino-Tiefstbassexzesse auf die Spitze zu treiben, wären zwei oder gar vier Exemplare nicht zu verachten."

Unser Bausatz besteht aus

  • Mivoc XAW 320 HC-Subwoofer mit XAW 320 PR Passivmembran
  • Detonation Subwoofermodul DT 300, 300W
  • PE-Schaumstoffdichtstreifen, 5x2 mm, Rolle 7,5 m
  • Audaphon Bitumex-Klebeplatte 32,5 x 24,5 cm, 5,5 mm stark
  • Pan-Schrauben 4x20 schwarz, 12 Stück
  • Inbus-Holzschrauben 5x30mm, sw. 16 Stück
  • Bauplan für den Bausatz

Bausatz ohne Gehäuse, Preis pro Box - nicht lieferbar
 


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