Informationen zur Pascal XT

zur Beschreibung der Box
Pascal XT

Die Pascal XT wurde als Spitzenbox von Gerd Lommersum und Peter Strassacker entwickelt, die den Vergleich mit ScanSpeak- und Seas Excel-Boxen nicht scheut.

Im August 2003 war es dann so weit: Im Hause Strassacker galt sie als die Box mit bestem Preis-/Leistungsverhältnis. Da jeder seine eigenen Boxen für die besten hält, wurde sie zum Test bei Hobby Hifi angemeldet.

Wenn eine hohe Wiedergabetreue, Räumlichkeit, sauberer straffer Bass im Vordergrund stehen, gehört sie sicher zu den besten verfügbaren Boxen im mittleren Preisbereich, die manche Box aus dem oberen Preisbereich in den Schatten stellt.

Pascal XT: Testurteil Hobby HiFi 1/2004

" ... Mit als erstes fiel der straffe, sauber konturierte Bassbereich auf, der trotz des nicht idealen Frequenzgangs (* Anmerkung siehe unten) in jeder Lebenslage tief genug reicht. Als die Pascal XT bis auf etwa einen halben Meter an die Rückwand des Raumes heranrückte, verzeichnete die Jury erkennbares Plus an Tiefbass, ohne dass die Präzision der Wiedergabe darunter gelitten hätte. Ob mit oder ohne Unterstützung durch die Zimmerwände: Pauken und Bassläufe kommen mit der Pascal beeindruckend klar herüber.

Im Mitteltonbereich beeindruckt die Pascal XT mit warmen, neutralen Klangfarben. Exakt stellt sie die Instrumente im Raum auf und vermag sogar aufzulösen, wenn sich der Klarinettist eines Jazzquintetts von rechts hinten nach vorn in die Bühnenmitte zum Mikrofon bewegt - beeindruckend. Man spürt geradezu, wie die Finger von angerissenen Gitarrensaiten abrutschen, und bei Geigenbögen fühlt man die mit Kolofonium bestrichenen Haare an den Saiten. Optimales "Staging" ergab sich übrigens mit minimal zum Hörplatz eingedrehten Lautsprechern - gerade so, dass in der Mitte zwischen den beiden Pascals kein Loch zu hören war. Darüber hinaus waren dank des auf der Schallwand mittig platzierten Hochtöners keine Experimente bei der Aufstellung notwendig.

Der Vifa-Ringstrahler verblüffte einmal mehr durch seine unangestrengte Spielfreude. Die vom Frequenzgang hervorgerufenen Befürchtungen schaffte die Pascal XT schnell aus der Welt - der XT 300 überzeugt mit klarer und darüber sanfter Durchzeichnung des Klangbilds. Selbst bei kritischem Material wie den S-Lauten von Cassandra Wilson stellt sich kein unangenehmes Gefühl ein. Triamgel, Becken und Geigen schweben "völlig losgelöst" durch den Raum.

Fazit
Den Entwicklern der D'Appolito-Konstruktion ist zu bescheinigen, dass sie ein überzeugendes Konzept auf die Beine stellten und sozusagen schönes Wetter machten. Die schlanke Standbox bietet zu einem erschwinglichen Preis hervorragenden Klang und eine über jeden Zweifel erhabene räumliche Darstellung. Ihrem großen Namen (Anmerkung: Blaise Pascal war ein großer Mathematiker im 17. Jahrhundert) macht die Pascal XT alle Ehre."

und die von Hobby HiFi kommentierten Messergebnisse:

"Schalldruck-Frequenzgang axial und unter 30 Grad:
Beeindruckend ausgewogene Abstimmung, ab 10 kHz ganz allmählicher Frequenzgangabfall. Eher wenig Tiefbass." *)

"Schalldruck-Frequenzgang Hochtöner, Tieftöner und Summe axial:
Optimale Schalladdition im Übernahmebereich zwischen Hoch- und Tieftöner, erkennbar an der über 6 dB über der Kreuzung der Einzelkurven von Hoch- und Tieftöner liegenden Summenkurve."

"Wasserfallspektrum 0°
Schnelles Ausschwingverhalten, um 1500 Hertz gerade eben erkennbare Membranresonanz der Tieftöner."

"Klirrfaktor-Frequenzgänge K2, K3 u K5 bei 90 dB mittlerem Schalldruck:
Sehr geringe Verzerrungen, erst im Bereich der unteren Grenzfrequenz allmählich ansteigend."

*) Anmerkung:
den ideal glatten Frequenzgang im Bassbereich erhält man (auf dem Messplatz) mit einem auf 8 cm gekürzten Bassreflex-Rohr. Dann sollte die Box für höchste Wiedergabetreue (wie alle anderen Boxen auch) mindestens 1 Meter von der Rückwand entfernt aufgestellt werden. Nach eigenen Tests und in Absprache mit der Redaktion von Hobby HiFi ist das aber für die meisten Kunden zu weit im Raum; daher wurde der Bass-Frequenzgang so angepasst, dass die Box näher an der Rückwand eingesetzt werden kann.

Falls Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie für eine optimale Räumlichkeit die Boxen mit über 60 cm Abstand zu den Seitenwänden aufstellen. Das gilt für alle Boxen. Diese Boxen wurden so entwickelt, dass der Wandeinfluss möglichst gering ist, aber er lässt sich nicht zu 100% eliminieren.

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