Informationen zur Descartes II

zur Beschreibung der Box

Wenn eine hohe Wiedergabetreue, Räumlichkeit, Dynamik, Präzision und pegelfeste Wiedergabe mit hohem Wirkungsgrad im Vordergrund stehen, gehört die Descartes II zu den ganz hervorragenden Boxen. Ihr Bass kann durch den Subwooferverstärker hervorragend an Ihren Raum angepasst werden kann, was ihr mit den anderen Eigenschaften bei K+T den Namen "Universalgenie" einbrachte.
  Descartes II im Test bei K+T 2/2006

Testurteil Klang+Ton 2/2006 "Universalgenie"

Messwerte
... "Der Hochtöner zeigt sich im Messparcours wie aus dem Lehrbuch. Linearer Frequenzgang, kaum Verzerrungen, schnelles Ausschwingen- hier gibt es absolut nichts zu mäkeln. Alle drei zusammen zeigen sich in der Box dann von ihrer besten Seite. Der Bass-Buckel ist reine Einstellungssache, hier liegen tief, knackig, laut und leise nur einen Dreh am Regler voneinander entfernt. Der Mitteltonbereich ist sehr linear und damit maximal verfärbungsfrei. Die leichte Senke um zwei kHz ist Kalkül, sie kaschiert die leichte Überhöhung unter Winkel, die praktische alle Lautsprecher dieser Dimensionen besitzen. Der Hochtöner läuft zum Abschluss dann wieder linear durch, mit leicht erhöhtem Pegel. Das passt zum frischen, offenen und kräftigen Charakter, den diese Standbox verkörpert. Unter Winkel bleibt die Gesamtabstimmung erstaunlich linear, selbst bei extremen 60 Grad ist die Box einfach nur etwas leiser. Der Wasserfall macht seinem Namen alle Ehre und gibt wie von der Gravitation nach unten gezogen in allen Bereichen schnellstens Ruhe. Die harten Membranen und der sehr gute Hochtöner zeigen hier ihr perfektes Zusammenspiel. Auch der Klirr ist über den gesamten Bereich sehr niedrig, nur eine einzelne Spitze bei 2 kHz setzt sich fest. Sie übersteigt die 1%-Marke auch bei 95 dB aber kaum. Dank Filterung im Bass ist die Descartes II vollkommen verstärkerunkritisch. Die Impedanz sinkt durch den Hochpass bei ca. 95 Hz zwar knapp unter vier Ohm, steigt darunter aber wieder an. Auch kleinere Verstärker werden mit dieser Box keine Probleme haben.

Klangbeschreibung
Vor dem eigentlichen Hören ging es erst mal an die Einstellung der Module. Ausgehend von der mittleren Reglerstellung bei Trennfrequenz und Lautstärke konnten wir mit einigen bekannten Musikstücken schnell (am Hörplatz!) herausfinden, ob es passt. Im Endeffekt landeten wir mit beiden Reglern auf "zwei Uhr", für unseren Hörraum die optimale Einstellung. Bei Ihnen kann das ganz anders sein, also kopieren Sie gerne das Verfahren, aber bitte nicht unser Ergebnis. Nachdem das geschafft war, ging es nun ans Eingemachte. Eine Test-CD mit verschiedensten Stücken förderte schnell das Talent der Descartes II zutage, in allen Bereichen extrem fein aufzulösen. Der Bass kannte alle Facetten, von schnell und trocken bis hin zu fett und mächtig. Je nach Hörgewohnheiten kann man selbstverständlich auch andere Abstimmungen realisieren, wir hatten uns für den Test auf eine möglichst neutrale geeinigt. Und so verhielt sich der Tieftonpart auch, denn er orientierte sich penibel an dem, was er angeboten bekam. Vor allem bei Trommeln gefiel die passende Kombination aus Druck von unten und Präzision von oben, die wie aus einem Guss an unsere Ohren kam. Sowohl Männer- als auch Frauenstimmen spielte die Box sehr neutral und ehrlich, eine Verfärbung war in keinem Bereich auszumachen. Trotz Gewebe statt Metall im Hochton kamen auch aus dieser Richtung nur feinste Details, verbunden mit knackiger Dynamik und ausgewogener Spielweise. Die Räumlichkeit der Descartes II wirkte wie die gesamte Box völlig unangestrengt und fast selbstverständlich. Kleine Jazzkombos und große Livekonzerte standen sich in Authentizität in nichts nach. Auch die möglichen Lautstärken waren jenseits von gut und böse. Erst als wir die Subwoofer-Abteilung mit extremsten Tiefbässen und markerschütternden Pegeln quälten, konnten wir eine leichte Kompression feststellen. Um im Normalbetrieb so weit zu kommen, müsste man aber schon schwerhörig sein oder drei Zimmer weiter sitzen. Nachdem wir wirklich alles ausprobiert hatten, stand für uns fest, dass die Descartes II von Strassacker nicht einfach nur eine Problemlöserin für schwierige Räume ist, sondern eine universelle, extrem präzise und pegelfeste Standbox für alle Arten von Musik darstellt. Dass sie dazu auch noch so flexibel ist, gibt es als kostenlosen Bonus dazu."

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