Visaton TOPAS

Die 2-Wege Transmissionline-Standbox TOPAS ist eine Hobby HiFi-Entwicklung von Hn. Timmermanns, die auch nach Aussage von Visaton wohl die besten Lautsprecher von Visaton enthält:
- den Magnetostaten MHT 12
- den Mitteltieftöner TI 100
Topas, aus Hobby HiFi

Die Topas zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • zierliche, schlanke Box mit hervorragenden Klangeigenschaften, falls hohe Lautstärke mit wuchtigem bass (dafür ist der TI 100 eben zu klein) nicht im Mittelpunkt steht.
  • schönes Design und schlanke Form (Höhe x Breite x Tiefe): 900 x 162 x 225 cm
  • mustergültiger Lieferumfang und Beschreibung von Visaton

Technische Daten:

  • Frequenzgang: 35-40 000 Hz (-8dB, nach Visaton-Angabe)
  • Belastbarkeit (Nenn/Musik): 40 / 60 Watt
  • Trennfrequenzen: 3500 Hz
  • mittlerer Kennschalldruck: 80 dB (1W/1m)
  • Impedanz: 8 Ohm

links: ein Bild aus Zeitschrift Hobby HiFi 6/2001, in der die TOPAS entwickelt und vorgestellt wurde.


Der Bausatz Visaton TOPAS enthält pro Box:

  • 1 x Magnetostat MHT 12, 8 Ohm
  • 1 x Mitteltieftöner TI 100, 8 Ohm
  • 1 x hochwertige Anschlussklemme
  •   Dämpfungsmaterial
  • 1 x Frequenzweiche TOPAS, fertig zusammengebaut
  •   div. Schrauben
  • 2 x Kabel für die Innenverkabelung
  • Beschreibung und Bauplan
Visaton Topas Frequenzgang

Best.-Nr. V-5924, Preis pro Paar (ohne Gehäuse) EUR 899,00 ohne MwSt: € 755.46 / $ 891.45

Erfahrungsbericht zur Topas

Urteil der Zeitschrift Klang+Ton im Heft 3/2002:
"Nach der vollmundigen Ankündigung seitens des Herstellers begaben wir uns leicht schmunzelnd in den Hörraum. Schliesslich ist die Topas nur 16 cm breit - und so was soll Bass machen? Das Schmunzeln fiel uns aber nach den ersten Takten Musik buchstäblich aus dem Gesicht. Was war passiert?

Es war einfach nur beeindruckend, wie die Topas loslegte, feinzeichnend, dynamisch und mit einer Basswiedergabe, die noch Minuten zuvor niemand von uns für möglich gehalten hätte. Dabei ließen sich sogar Lautstärken erzielen, die weiß Gott für jeden Wohnraum bis 30 Quadratmeter locker ausreichen.

Beeindruckend war auch mit welcher Selbstverständlichkeit dieser Lautsprecher filigrane Strukturen aufdröselte und damit Details hörbar machte, die man so noch gar nicht wahrgenommen hatte. Trotzdem klang die Topas nicht übertrieben offen und flirrig, sondern überzeugte mit tonaler Ausgeglichenheit, die von leisen bis lauten Passagen erhalten blieb.

Dabei wartete sie mit einer Räumlichkeit auf, die realistisch wirkte. Sie verpflanzte weder ein Orchester in eine Kegelbahn, noch verfrachtete sie eine Kirchenorgel in die Besenkammer. Soll heisen, dass sowohl Tiefen- als auch Breitenstaffelung stimmten. Ohne eindrucksvolle Übertreibung, die mit der Zeit doch nur lästig wird, weil man sie als Fehler interpretiert. Unterm Strich gab es an der Topas klanglich nicht das Geringste auszusetzen. Klar, im Rahmen ihrer natürlichen Grenzen."

Urteil der Zeitschrift Hobby HiFi in Heft 6/2001:
"Die akustische Qualität, die die zierliche TOPAS an den Tag legt, übertraf dann aber doch alle Vorstellungen. Mit beeindruckender Klarheit reproduziert sie jegliches Musikmaterial, ob nun kleine klassische Besetzungen oder großes Orchester, Bigband-Jazz oder aktuelle Pop-Rhythmen." ...

"Verblüffung löst der trockene und sehr tiefe Bass aus, den die schlanke Säule von sich gibt. Die Dynamik wirkt in der Praxis längst nicht so limitiert wie die Verzerrungsmessungen es voraussagen." ...

"Die räumliche Wirkung von TOPAS vermag uneingeschränkt zu überzeugen. Bemerkenswert ist vor allem eine außergewöhnliche Tiefenwirkung - kein Kegelbahneffekt, sondern mit entsprechend großzügiger Breitenstaffelung."

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