Alexandria, Standlautsprecher   in K+T 6/2011

Alexandria ist ein beeindruckendes Mammutprojekt mit Biegewellenwandler, 4 ovalen Tiefbaessen und 12V-Elektronik.
technische Daten:
- Impedanz: Ohm
- Kennschalldruck (2,83V/1m): dB
- Maße (HxBxT): 721 x 442 x 442 mm
- Frequenzbereich (-8dB): 22 - 22000 Hz
- Trennfrequenz(en): 200 Hz
- Prinzip: Bandpass

Alexandria ist ein beeindruckendes von Holger Barske und Christian Gather entwickeltes Mammutprojekt mit Biegewellenwandler, 4 ovalen Tiefbässen und 12V-Elektronik.

Der Biegewellenwandler DDD (Dicks Dipole Driver), wird mit steifer Kohlefasermembran genutzt.

Der Wandler wird von einer Brax NOX4 DSP angesteuert, dem dann Batterien und/oder ein 12V Netzteil zur Stromversorgung zur Seite gestellt wird. Da NOX4 mit 100 Ampere abgesichert ist, sollte entweder ein Netzteil mit 100 Ampere oder eine Batterie mit einer Kapazität von 50 Ah (mittlere Autobatterie) und ein Netzteil mit 50 Ah zur Stromversorgung beitragen.

Für den Bass kommen 4 Stück Tang Band W69-1042 zum Einsatz.

Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest

... "Die Alexandria klingt schlicht und ergreifend umwerfend. Das ist kein Wunder denn schließlich hatten wir die seltene Gelegenheit, einen Lautsprecher dank moderner Technik genau da hinzubiegen, wo wir ihn haben wollten. Von allen dem eigenen Geschmack angepassten Eigenarten abgesehen kommt man allerdings nicht umhin, dem DDD-Biegewellenwandler ganz außergewöhnliche Fähigkeiten zu attestieren. Der Treiber klingt extrem locker, dynamisch, unangestrengt und kräftig. Sein Sound hat tatsächlich Ähnlichkeit mit dem eines klassischen Papierbreitbänders. Eine Flut von Details ist vorhanden und es gibt richtig Hochtonenergie. Der Räumlichkeitseindruck ist ein komplett anderer als der "normaler" Lautsprecher. Zwar gibt es keine so holografische Abbildungspräzision wie bei klassischen Direktstrahlern, aber einen sehr angenehmen und glaubhaften Räumlichkeitseindruck. Der ist immer präsent und erfordert vor allem nicht, mit in den Schraubstock eingespanntem Kopf auf dem Hörsessel zu verharren. Bei diesem Lautsprecher darf man sich im Raum bewegen. Dabei verschiebt sich die Abbildung in einem erstaunlich realistischen Maße - es verändert sich nämlich nur die Pegelbalance, aber nicht die Tonalität. Prinzipiell kenne ich das von Rundumstrahlern, aber in Kombination mit so viel Dynamik und Breitbandigkeit nicht. Große Klasse. Der Bass tut ein Übriges. Die acht Tängbänder füllen auch größere Räume völlig mühelos mit einem rollenden und für ein Reflexsystem sehr präzisen Bass. Die tiefen Lagen sind transparent, plastisch und passen in allen Charakteristika perfekt an den DDD." ...
 

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